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Integration und Integrationspolitik
zwischen Anspruch und Realität
- am Beispiel der Flüchtlingskinder und Kinder ohne deutschen
Pass
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit:
Heiko Kauffmann, Pädagoge und Sozialwissenschaftler, Vorstandsmitglied von PRO ASYL und Aktion Courage
Donnerstag, 7. Dezember 2006
1930 Uhr
in der Scheune, Pforzheimer Str. 31, Ettlingen
"Integration" und "Kinderfreundlichkeit" stehen auf der politischen Agenda ganz oben und sind auch erklärte Politikziele der Großen Koalition. Am Beispiel der Flüchtlingskinder und Kinder ohne deutschen Pass soll die Integrationspolitik der gegenwärtigen und der vorangegangenen Regierungskoalitionen kritisch überprüft und hinterfragt, Leitziele für eine gelingende Integration sollen formuliert werden.
Der Referent geht in seinem Vortrag auf die Angst, die Flüchtlingskinder vor dem Staat haben, ein und zeigt auf, wo die deutsche Politik dem UN-Recht zuwiderläuft oder gar die Desintegration von Flüchtlingen fördert. Er erläutert das zweifelhafte Demokratie- und Menschenrechtsverständnis gegenüber Flüchtlingen und dass durch ihre alltägliche Ausgrenzung und Diskriminierung Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Desintegration gefördert werden. Integration, so sein Credo, kann nur ohne Diskriminierung und ohne jede Form des Ausschließens gelingen. Der Rechtsstaat hat ohne Ausnahme auch für Flüchtlinge zu gelten.
Veranstalter:
Ettlinger Bündnis gegen Rassismus und Neonazis
DGB Ortsverband Ettlingen/ Malsch/ Albtal
Unterstützer:
Flüchtlingsrat Baden-Württemberg,
vormals Arbeitskreis Asyl Baden-Württemberg e.V.
Arbeitskreis Miteinander leben - gegen Rassismus und Gewalt e.V.
Gefördert durch den Europäischen Flüchtlingsfonds und Pro ASYL

